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Nur ein Husten oder schon Grippe? So erkennt Ihr, was Euer Kind braucht

Erkältungsfrei durch die kalte Jahreszeit zu kommen, grenzt fast schon an ein Wunder! Irgendwann zwischen Sankt Martin und Silvester erwischt es die meisten Familien – insbesondere jene, die die Eingewöhnung gerade hinter sich haben und an die Kindergarten-Viren-Wellen noch nicht gewöhnt sind. Haben es die Viren auf Mama oder Papa abgesehen, bringt das den Familienalltag ganz schön durcheinander. Spätestens jedoch, wenn es die Kleinen erwischt und ihr anhaltender Husten die Nacht zum Tag macht, stellen sich Eltern die Frage: „Nur eine Erkältung oder müssen wir zum Kinderarzt? Helfen Bettruhe und Tee? Oder braucht mein Kind Antibiotika?“ Wir geben einen ersten Überblick über die Arten von Erkältungskrankheiten. Im Folgenden erklären wir Symptome, stellen Euch sinnvolle Hausmittel für Kinder zur Linderung vor und haben Tipps parat, wie Ihr Eure Kleinen mit guter Vorsorge gegen die Schnupfenzeit wappnet.

Erkältung, Grippe, grippaler Infekt – alles dasselbe?

Zu Beginn das Wichtigste: Wenn es darum geht, den gesundheitlichen Zustand Eures Kindes einzuschätzen, spielt die Intuition der Eltern oder Erziehungsberechtigten eine wichtige Rolle. Ihr kennt Euer Kind am besten und das Bauchgefühl hat oft den richtigen Riecher. Eine valide Diagnose stellt immer nur die Kinderärztin oder der -arzt! 

Die Erkältung und die Grippe sind sich ähnlich. Beide sind virale Erkrankungen der Atemwege mit ähnlichen Beschwerden. Die Grippe, auch Influenza genannt, verläuft jedoch meist intensiver und wird von anderen Erregern ausgelöst als die Erkältung. Bei vielen herrscht noch immer der Irrglaube, der grippale Infekt sei eine dritte Form der Erkältungskrankheit. In Wirklichkeit handelt es sich dabei jedoch um ein Synonym für die Erkältung. Mit dem grippalen Infekt und der Erkältung meint man dasselbe.

Das sind die Unterschiede

Hat sich Euer Kind eine der über 200 Arten von Erkältungsviren eingefangen, nahen die Symptome meist mild und schleichend. Häufig beginnt die Erkältung oder der grippale Infekt mit einem Kratzen im Hals. Es folgen leichte Kopfschmerzen und mäßiges Fieber (unter 38,5 °C). Die Nase läuft. Schnupfen tritt bei 8 von 10 Fällen auf und ist das häufigste Anzeichen für eine Erkältung. Ebenfalls ein typisches Zeichen sind Schluckbeschwerden, ein trockener Reizhusten oder ein bellender Husten, der für schlaflose Nächte sorgt. Vielleicht verspürt Euer Kind auch eine milde Abgeschlagenheit oder Frösteln. Nach wenigen Tagen stellt sich eine deutliche Besserung ein und nach etwa einer Woche ist der Spuk vorüber.

Die „echte“ Grippe wird ebenfalls über Viren übertragen. Sie zählt aber nicht zu den Erkältungskrankheiten. Im Gegensatz zum grippalen Infekt tritt sie nicht schleichend auf, sondern plötzlich und mit starken Symptomen. Von einem Moment auf den anderen steigt das Fieber hoch über 38,5 °C und hält drei bis vier Tage an. Trockener Husten begleitet die Influenza schon zu Beginn. Die Glieder schmerzen stark, ebenso der Kopf. Euer Kind fühlt sich matt und schwach, es schläft viel. Auch bei der Grippe sind Schnupfen und Halsschmerzen möglich, aber seltener als bei der Erkältung. Fünf bis sieben Tage kann sich das Kind richtig krank fühlen. Manchmal dauern die Symptome auch zwei Wochen und länger. Das gilt insbesondere für die Abgeschlagenheit.  

„Und wie erkenne ich Corona bei Kindern?“ Die Frage bleibt heutzutage kaum aus, wenn ein Kind zu husten beginnt oder über Halsweh klagt. Glücklicherweise zeigt die Mehrzahl der Kinder dem Robert-Koch-Institut zufolge einen asymptomischen oder milden Krankheitsverlauf. Wenn Symptome auftreten, dann sind es zumeist Husten, Fieber und Schnupfen. Halsschmerzen zählen nicht dazu.

„Die Erkältung geht nicht weg – müssen wir zum Kinderarzt?“

Da jede Erkrankung individuell verläuft, gibt es keine Pauschalantwort auf die Frage. Dem Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte e. V. zufolge ist es spätestens soweit, wenn Euer Kind länger als zwei Wochen hustet oder heiser wird. Auch wenn es über Atembeschwerden oder Schmerzen klagt und wenn es hohes Fieber hat, ist es höchste Eisenbahn. Auf jeden Fall solltet Ihr ärztlichen Rat einholen, sobald sich der Hustenschleim gelblich verfärbt oder rötlich aussieht, wie mit Blut versetzt. Nur der Arzt kann einschätzen, ob vielleicht andere Krankheiten wie Pseudokrupp/Krupphusten oder eine Bronchitis vorliegen.

„Wie kann ich meinem Kind jetzt helfen?“ – Hausmittel gegen Erkältung

Medikamente, die die Verursacher der Erkältung, die Viren, bekämpfen, gibt es nicht. Die Möglichkeiten, Erkältungssymptomen den Kampf anzusagen, sind dennoch endlos – von Hustensaft über Globuli, Arzneimittel bis hin zu Homöopathie. Fest steht, es gibt nur einen Weg: durch! Aber jede Familie muss den für sie richtigen Weg finden. Zwei Dinge dürften dabei Teil jeder Erkältungsbehandlung sein: Bettruhe und Tee. Für Eure Kinder solltet Ihr darauf achten, dass die Tee-Sorten keinen bitteren Beigeschmack mitbringen und in Bio-Qualität produziert sind. Bei Erkältungen beispielsweise eignet sich der Bio-Thymianwohl Tee. Haben die Kleinen wieder mal die halbe Nacht durchgehustet, unterstützt der Bio-Brustwohl Tee. Die Kräuterteemischung aus Thymian, Spitzwegerich, Fenchel, Holunder- und Silberlindenblüten hat eine regenerierende Wirkung. Wer seinen Tee süßen möchte, sollte zu Manuka-Honig greifen. Auch dieser gilt als beliebtes Hausmittel gegen Erkältungen.

Erkältung vorbeugen bei Kindern

Im Gegensatz zum Grippe-Impfschutz gibt es gegen die Vielzahl von Erkältungsviren keinen Impfstoff. Die beste Vorsorge besteht darin, das Immunsystem zu stärken. Regelmäßige Bewegung im Freien unterstützt die Abwehrkräfte, ebenso eine Vitamin-C-reiche Ernährung. Wer die Nährstoffversorgung seines Kindes in der kalten Jahreszeit verstärken möchte, kann auf Nahrungsergänzungsmittel speziell für Kinder zurückgreifen. Vitamin D3+K2 Kapseln beispielsweise unterstützen Knochen, Zähne und Immunsystem in der für Kinder richtigen und sicheren Dosierung.

 Quellen: