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Besser schlafen – diese Tipps können bei den Kleinsten helfen

Schlafstörungen bei Kindern sind keine Seltenheit. Es ist ein Phänomen, welches im Laufe der Kindesentwicklung häufiger auftreten kann, jedoch meistens harmlos ist. Dennoch stellt sich dabei die Frage, woher diese Schlafstörungen resultieren und was Eltern tun können, damit ihre Kinder unbesorgt durch die Nacht durchschlafen können. 

Was führt zu Schlafstörungen?

Schlafstörungen haben verschiedene Ursachen und treten in unterschiedliche Formen auf. Häufige Gründe liegen in irregulären Schlafenszeiten, außerordentlichem Medienkonsum oder in Veränderungen der Tagesabläufe begründet. Durchschlafprobleme, auch Insomnia genannt, Stimmungsschwankungen und reduzierte Leistungsfähigkeiten in der Schule sind Folgen von unzureichendem Schlaf. Allgemein scheinen dabei die Jungen häufiger Probleme zu haben als Mädchen. Bei einigen Kindern können die Schlafstörungen allerdings einen tiefgründigen Ursprung haben. Beispielsweise können psychische oder körperliche Erkrankungen mehrfach zu einem unregelmäßigen Schlafrhythmus führen. In diesen Fällen ist das Aufsuchen eines Arztes sinnvoll (1).

Wie viel Schlaf brauchen Kinder?

Der Schlafbedarf ist unterschiedlich und pro Kind individuell. Es richtet sich im Durchschnitt nach dem Kindesalter. Dabei verringert sich das Schlafbedürfnis mit zunehmendem Alter. Die Tabelle gilt als Richtlinie:

Alter

Schlafbedarf (⌀ je 24 Std.)

Tagesschlaf

0-3 Monate

16-18 Std.

Gleichmäßig verteilt Tag / Nacht

3 Monate

14,5 Std.

Zunahme Nachtschlaf / Abnahme Tagschlaf

6-9 Monate

14,2 Std.

Beginn des Durchschlafens von 6 bis zu 8 Std.

12 Monate

14 Std.

2 und mehr Tagschläfe

18 Monate

13,5 Std.

1 Tagschlaf

2 Jahre

13 Std.

1 Tagschlaf

3 Jahre

12,5 Std.

1 Tagschlaf

3-5 Jahre

 

Ende Mittagsschlaf

4 Jahre

11,8 Std.

1 Tagschlaf

5 Jahre

11,4 Std.

-

6 Jahre

11 Std.

-

Quelle: Angaben nach: Oskar G. Jenni, Ivo Iglowstein, C. Benz, Remo H. Largo: Perzentilenkurven für die Schlafdauer in den ersten 16 Lebensjahren. pädiat. prax. 63 481-489 (2003) Hans Marseille Verlag. München.

 Zudem sollten Kinder im Alter von 6 bis 12 etwa 9 bis 12 Stunden und Jugendliche im Alter von 13 bis 18 Jahren 8 bis 10 Stunden pro Nacht schlafen (2).

Was tun bei Schlafstörungen?

1) Regulierte Tagesabläufe

Regelmäßige Routinen mit festen Zeiten zum Essen, Spielen und Schlafen bieten Kindern eine gute Unterstützung, um sich an das Warten zum Einschlafen anzupassen. Mit Hilfe eines vertrauten Ablaufs lernen Kinder die festen Schlafenszeiten einzuhalten, wobei sich Konflikte zu Schlafenszeiten vermeiden lassen. Ausnahmen wie Wochenenden und Ferien sind unvermeidbar. Hierbei kann die Eingewöhnung mehrere Tage dauern, damit die Kinder zurück in ihren Tagesrhythmus finden.

2) Bewegung tut gut

Frische Luft und ausreichend Bewegung führen zu ausgelasteten Kindern mit einem angenehmen Ermüdungszustand. Idealerweise verbringen Kinder ihre Aktivitäten im Freien, damit sie abends entspannt und glücklich einschlafen können.

3) Vermeiden von Schlafstörfaktoren 

Immer wieder werden Kinder aufgrund von unterschiedlichen Faktoren beim Schlafen gestört. Daher kann das Beschränken der Medienkonsumzeit, das Vermeiden von Lärm, zu viel Licht und Koffein sowie schwere Mahlzeiten vor dem Schlafengehen hilfreiche Voraussetzungen sein, um Kindern einen erholsamen Schlaf zu ermöglichen. 

4) Einschlafrituale

Kinder sind täglich vielen Reizen aufgrund ihres Umfelds ausgesetzt. Aus diesem Grund fällt es ihnen oftmals schwer sich von der aufregenden Welt abends zu verabschieden. Das Vorlesen einer Guten-Nacht-Geschichte oder das Kuscheln mit Kindern können als Einschlafrituale für einen erleichterten Start in die Nachtruhe sorgen. Dabei können Abendgespräche hilfreich sein, um den Tag richtig verarbeiten zu können und Kindern ein gewisses Gefühl von Geborgenheit zu übermitteln.

5) Der richtige Schlafplatz

Es ist wichtig, dass Kinder mit ihrem Schlafplatz vertraut sind. Wachen Kinder in der Nacht kurz auf, so können sie aufgrund der vertrauten Umgebung erneut besser einschlafen und fühlen sich sicher. Das Wichtigste ist die Kommunikation zwischen Kindern und Eltern, denn nur dadurch können die individuellen Bedürfnisse angepasst werden und zu einer entspannten Nacht sorgen (3).

 Quellen: